
Um Wasser zu bewegen oder zu fördern, wird allgemein eine Wasserpumpe benutzt, die physikalisch auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt und entsprechend vielfältig vorhanden sind. Wie auch in den Kraftfahrzeugen, wo die Pumpe für den Umlauf des Kühlmittels bestimmt ist und für eine kontinuierliche Zirkulation sorgt. Der Antrieb der Wasserpumpe erfolgt in fast allen Fahrzeugen mittels Keilriemen sowie Zahnriemen, Steuerkette oder Keilrippenriemen. In nur wenigen Fällen wird diese Pumpe elektrisch betrieben, es sei denn bei einem Turboantrieb als Hilfe zum Nachkühlen des gerade ausgeschalteten Motors.
In der heutigen Zeit ist es nicht mehr möglich, eine im Auto eingebaute Wasserpumpe zu reparieren, sondern sie muss komplett ausgetauscht werden. Mögliche Gründe, eine Dichtung ist leck, die erst nur ein wenig Kühlmittel verliert, doch durch den steten Verlust bald total versagt. Ersatz beschafft werden muss auch bei mahlenden Lauten. In der Regel werden die Leitung, Dichtung sowie der Zylinderblock immer zusammen ersetzt. Beim Nachfüllen von Kühlmittel dürfen keine Luftblasen entstehen. Diese verursachen Schädigungen der Schaufeln in der Pumpe durch das Bilden von Dampfblasen. Sollte es dennoch passieren, kann an speziellen Schrauben die Pumpe entlüftet werden.
Erfolgt der Antrieb der Wasserpumpe über einen Zahnriemen oder eine Steuerkette, so sollte beim Riemen bzw. Ketten aufziehen, unbedingt auf das Öffnen und Schließen des Ventils (Ventilsteuerzeit) sowie auch auf die Stellung der Pumpe beim Einbau geachtet werden. Wobei die Pumpen eine relativ lange Zeit ohne Probleme zu machen, ihre Arbeit verrichten und müssen daher nicht so oft durch Verschleißen ersetzt werden, wie es bei anderen Autoteilen, wie Zündkerzen, Ölfilter oder Bremsbelägen vorkommt.
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