Riemenscheibe

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Riemenscheibe

Wofür eine Scheibe?

Ein Auto besitzt eine Spurstange, mindestens zwei Antriebswellen und vier Räder, doch dies alles kann ohne eine Riemenscheibe nicht die Kraft des Motors übertragen. Diese besondere Scheibe ist unbedingt erforderlich, damit der Keilriemen die Kraft des Motors auf die anderen Elemente gleichmäßig übertragen kann. Dabei darf sich der Laie allerdings keine Scheibe im eigentlichen Sinn vorstellen, denn diese Scheibe besitzt drei Bohrungen, die man nur von der flachen Seite aus sehen kann. Dabei gibt es allerdings zwei ganz gravierende Unterschiede der beiden Scheibenarten.

Die Arten

Zunächst können beide Arten dieser Riemenscheiben aus verschiedenen Materialien hergestellt sein, entweder aus Gusseisen, Leichtmetall, Stahlblech oder aber aus Kunststoff. Die vorwiegende Tätigkeit einer Riemenscheibe ist die Führung des Riemens auf der Scheibe, damit die Kraft des Motors auf die einzelnen Kfz Teile des Fahrzeugs übertragen werden kann.

Die beiden Riemenscheiben-Arten sind zum einen eine Flachriemenscheibe, welche immer geschweißt wird und eine glatte Lauffläche mit leichter Wölbung besitzen muss, damit kein Schlupf bei dem Keilriemen entstehen kann. Als zweite Riemenscheibe ist die Keilriemenscheibe zu nennen, welche sich von der Flachriemenscheibe bereits dadurch unterscheidet, dass an der schmalen Seite der Scheibe eine Führung für den Keilriemen bereits eingearbeitet ist.

Besonderheiten

Es gibt die Keilriemenscheibe in geschweißter oder gelöteter Form, dann auch noch als Vollscheibe oder gegossene Bogenscheibe. Dabei ist beim Einbau eines Keilriemens unbedingt darauf zu achten, dass der Keilriemen nicht auf dem Grund der Scheibennuten aufliegen darf, aber gleichzeitig auch nicht über den Führungsrand der Riemenscheibe herausschauen darf. Nur die sogenannten Mehrrippenkeilriemen dürfen die gesamte Scheibennut ausfüllen.