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Nockenwelle
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Nockenwelle
Funktionsweise
Um das Luft-Benzin-Gemisch zum richtigen Zeitpunkt zünden und die Kraft richtig übertragen zu können, benötigt der Motor nicht nur Zündkerzen und Ventile, sondern auch eine Nockenwelle, welche die Ventile zum genau berechneten Zeitpunkt öffnet und schließt. Diese Welle hat ihren Namen von den ovalen Nocken, welche sich ständig um die Welle drehen. Dies ist aber nicht nur in den Kraftfahrzeugen, sondern in allen Motoren so, die einen oder mehrere Hubkolben besitzen. Standardmäßig besitzt ein Kraftfahrzeug normale Viertaktmotoren mit vier Zylindern und auch vier Nocken auf der Welle, deren Drehzahl halb so groß ist wie bei der Kurbelwelle, von der sie über den Zahnriemen angetrieben wird.
Fertigung
In früheren Zeiten, als die ersten Wellen gebaut wurden, wurde jede Nockenwelle noch in einem Stück gegossen. Da sich aber die Technik rasch weiter entwickelte, werden die Nockenwellen nun aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt.
Dies hat zugleich den Vorteil, dass bei der Nockenwelle auch unterschiedliches Material verwendet werden kann. So kann bei den einzelnen Nocken höherfestes Material verwendet werden. Bei den heutigen Nockenwellen werden die Nocken komplett aus gehärtetem Kugellagerstahl gegossen, während in den bisherigen Nocken nur 0,2 Millimeter der Oberfläche speziell gehärtet waren.
Einbau
Für die Nockenwelle wird heute unterschiedliches Material verwendet, so entweder Grauguss, Vergütungsstahl oder aber Nitrinstahl. Diese drei Arten tragen ganz entscheidend zur Verringerung des Gewichts bei, denn je weniger ein Fahrzeug wiegt, umso geringer ist der Spritverbrauch. In den normalen Fahrzeugen liegen die Nockenwellen im oberen Ersatzteil des Motors, allerdings kommen die unten liegenden Nockenwellen nur noch in älteren Lkws und den großvolumigen V8-PKW-Motoren vor.






