
Auch ein Fahrzeug braucht einen Generator um Strom zu produzieren und die Batterie aufzuladen, dafür sorgt die vom Motor angetriebene Lichtmaschine. Im Gegensatz zu früher, wo Gleichstrom-Lichtmaschinen in Fahrzeugen eingebaut wurden, gibt es heute fast nur noch Drehstrom-Lichtmaschinen, die den Vorteil haben, Schleifkohle zu verwenden und schon im Leerlauf genügend Strom produzieren zu können. Allerdings ist das Stromnetz im Auto dennoch Gleichstrom. Um dies zu erreichen, verwandeln Gleichrichter-Dioden Drehstrom in Gleichstrom. Damit u. a. die Batterie vor zu hoher Spannung geschützt wird, ist ein Spannungsregler in der Lichtmaschine integriert.
Besteht ein Unterschied in der Spannung zwischen Generator und Batterie, so leuchtet eine Kontrolllampe auf, die erlischt, wenn der Unterschied ausgeglichen ist. Jedoch gibt die Leuchte keinen Hinweis, dass die Batterie von der Lichtmaschine aufgeladen wird. Startet das Auto beim Anlassen nicht oder nur zögerlich, könnte die Batterie leer sein, Verkabelung ist defekt, Dioden oder Spannungsregler sind defekt, die Schleifkohle ist abgenutzt oder die Schleifringe sind verschmutzt. Leuchtet die Ladekontrolllampe auf, könnte der Keilriemen lose oder ein Kabel sowohl der Batterie als auch am Generator abgerissen sein.
Da die Dioden am Generator empfindlich gegenüber Spannungsspitzen reagieren, sollte beim laufenden Motor kein Kabel an Batterie oder Generator entfernt werden, denn schon ein kleiner Wackelkontakt kann Schaden verursachen. Auch bei Arbeiten, wie das Schnellladen oder das Schweißen an der Karosserie, muss die Lichtmaschine immer abgehängt werden. Für Reparaturen oder einem Austausch sollte auf jeden Fall eine Fachwerkstatt aufgesucht werden. Dies ist bei anderen Autoersatzteilen nicht unbedingt erforderlich, wie z. B. beim Tausch von Luftfilter, Keilriemen oder Bremsscheibe.
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