
Eines der wichtigsten Kfz Teile in einem Motor ist die Lambdasonde, deren erster Teil des Namens aus dem griechischen Alphabet entstammt und ein besonderes Zeichen hat. Diese Sonde ist vom Aufbau und Prinzip gesehen ein besonderer Sensor, welcher in einem Abgas der Verbrennung den übrig gebliebenen Restgehalt an Sauerstoff misst, um für die nächste Verbrennung das Verhältnis von Kraftstoff zur Verbrennungsluft zu berechnen und so regeln zu können, dass kein Überschuss an Verbrennungsluft oder Kraftstoff entsteht. Im Regelkreis eines geregelten Katalysators ist diese Sonde der eigentliche Hauptsensor, ohne den die katalytische Abgasregelung nicht genau funktionieren kann und der Katalysator dadurch nutzlos wird.
Das genaue Verhältnis des Lambda ist sehr wichtig für die Steuerung der Verbrennung und gleichzeitig durch den Dreiwegekatalysator für die Ermöglichung der Abgasreinigung. Im Bereich des Fahrzeugs hat sich aufgrund der gesetzlichen Einschränkungen der Abgasemissionen die Lambdasonde zunächst in den USA und erst danach auch in Europa entwickelt. Die Lambdasonden werden in der Hauptsache in den üblichen Ottomotoren eingebaut, aber auch in Fahrzeugen mit Dieselantrieb und in den stationären Brennwertkesseln sind diese Sonden mittlerweile zu finden.
Bei kalten Temperaturen des Motors hat die Lambdasonde das Problem, dass die Temperatur noch weitaus weniger als 300 °Celsius beträgt. Dadurch kann die Sonde entweder nur sehr gering oder gar nicht funktionieren. Aus diesem Grund wurden die neueren Sonden fast alle mit einer speziellen Heizung ausgestattet, welche die Lambdasonde bereits sehr kurz nach einem Kaltstart auf die erforderliche Temperatur bringt.
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